Christel Eide (Norwegen)

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Übersicht

Christel Eide (Norwegen)

Wie alles begann

Mein Name ist Christel Ailin Eide Espeland und ich bin 34 Jahre alt. Ich lebe an der Südwestküste Norwegens, nicht weit von der Stadt Stavanger entfernt.

Meine Wildlife-Reise begann 2016, nach einem Besuch auf den Lofoten, nördlich des Polarkreises in der Provinz Nordland, Norwegen. Wegen der herrlichen Landschaft hatte ich eine geliehene Kamera dabei. Eines frühen Morgens entdeckte ich einen Wurf Rotfuchswelpen – meine erste Begegnung mit Wildlife aus nächster Nähe. Bis dahin hatte ich noch nie einen wilden Fuchs gesehen! Die Welpen waren neugierig, und ich verbrachte einige Stunden mit ihnen. Dieser besondere Moment gab den Ausschlag, und ich begann zu recherchieren, wie man Wildlifefotograf wird. Kurz darauf kaufte ich mir meine eigene Ausrüstung: eine Canon 7D Mark II und ein Tamron 150-600 f/5-6.3. Seitdem ist Wildlifefotografie mein wichtigstes Hobby, und ich genieße es sehr!

Mein Wissen über Wildlife war anfangs begrenzt, und ich wusste nicht genau, wie ich weitermachen sollte. Ich kam mit anderen Wildlifefotografen in Kontakt und habe viel von ihnen über Technik, den Umgang mit Licht, Perspektive und die Annäherung an Wildtiere gelernt.

Ihr Stil & Fotozelte

Im Laufe der Jahre habe ich meine fotografischen Fähigkeiten weiterentwickelt, und ich mag einen bestimmten Look in meinen Bildern. Ich bevorzuge einen weichen, minimalistischen Ausdruck, bei dem ich mein Motiv mithilfe der Umgebung einrahme. Um diesen weichen Vorder- und Hintergrund zu bekommen, muss ich oft so tief wie möglich im Gelände arbeiten, weshalb der Falco Mark III mein liebstes Tarnzelt ist – ein niedriges Ansitzzelt, mit dem ich aus einer tiefen Perspektive arbeiten kann. Im Falco-Zelt ist der Platz begrenzt. Wenn ich draußen übernachte und etwas mehr Komfort möchte, nehme ich meist mein Aquila Mark II mit. Das Aquila-Fotozelt erlaubt mir, sowohl auf Augenhöhe als auch aus einer tiefen Position zu fotografieren. Beide Zelte lassen sich einfach aufbauen und tragen.

Tierwohl an erster Stelle

Das Wohl meiner Motive ist mir wichtig, und dank Fotozelten kann ich nah herankommen und ihr natürliches Verhalten beobachten, ohne sie zu stören.

Motive & Reisen

Ich fotografiere gerne sowohl Säugetiere als auch Vögel und habe kein bestimmtes Lieblingsmotiv, denn ich halte gerne alle Arten von Wildlife in ihrer natürlichen Umgebung fest.
Im Winter verbringe ich die meiste Zeit im Feld auf der Suche nach Greifvögeln, und im Herbst arbeite ich gerne mit ziehenden Watvögeln und Hirschen. Ich arbeite Vollzeit als wissenschaftlich-technische Angestellte an einem Forschungszentrum, daher ist meine Freizeit begrenzt. Deshalb reise ich auch gerne während meines Urlaubs, hauptsächlich um zu fotografieren. Ich war schon mehrmals in Finnland und auf Spitzbergen, und jedes Jahr reise ich nach Dovre, um Moschusochsen und Rentiere zu fotografieren – das genieße ich sehr!

Rentier im Winter, Foto von Christel EideEin Rentier im Winter

Unterwegs im Feld

Ich habe im Feld immer irgendeine Art von Tarnung dabei, je nachdem, was ich fotografieren möchte. Ich kontrolliere immer, ob meine Akkus voll aufgeladen sind und meine Speicherkarte an ihrem Platz ist. Ich habe meine Ausrüstung aufgerüstet und kaufe grundsätzlich gebrauchtes Material. In meiner Fototasche finden Sie eine Canon R6, ein Canon 400mm f/2.8, ein Canon 70-200 f/2.8 und einen 1,4x-Konverter.

Wachsen als Fotografin

Mit anderen talentierten Fotografen zusammenzuarbeiten, Ratschläge auszutauschen und neugierig zu bleiben, ist eine großartige Möglichkeit, sich als Fotograf weiterzuentwickeln. Momentan möchte ich mehr über High-Key- und Low-Key-Aufnahmen lernen.

Es gibt viele Vögel und Tiere, die ich gerne erleben würde, aber mein größter Traum ist es, Pinguine auf Südgeorgien zu fotografieren. Hoffentlich geht dieser Traum eines Tages in Erfüllung.

Ich nutze hauptsächlich Instagram und Facebook, um meine Fotos zu veröffentlichen, aber ich habe auch eine Website, die sich noch im Aufbau befindet.

Rat & Christel folgen

Für alle, die sich für Wildlifefotografie interessieren, ist mein wichtigster Rat: Suchen Sie den Kontakt zu anderen Fotografen, bitten Sie um Rat und lernen Sie, wie man sich einem Motiv nähert, ohne es zu stören. Wildlife zu fotografieren bedeutet nicht, dass Sie weit reisen müssen. Sie können in Ihrer vertrauten Umgebung anfangen – Sie werden überrascht sein, welche Möglichkeiten in Reichweite liegen. Lernen Sie Ihr Motiv kennen, nutzen Sie Tarnung und seien Sie bereit zu warten. Wenn Sie mehr Fotos und Videos von Christel sehen möchten, schauen Sie gerne auf ihrem Instagram, Facebook oder ihrer neuen Website vorbei:

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Fotos: © Christel Eide

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